jenni.works – Social Media Accounts als Agentur

Social Media als Agentur – Part 1

Schuster tragen die schlechtesten Schuhe.“ – Ich bin super schlecht mit Sprichwörtern (musste auch den hier ergooglen, hatte ihn so im Kopf: „Der BĂ€cker hat die kleinsten Brötchen“ nunja, FAST), aber vielleicht kennst du den Spruch?

 

Jedenfalls kommt mir der immer in den Sinn (oder zumindest die BĂ€cker&Brötchen-Variante), wenn ich die Social Media Accounts meiner kleinen Agentur anschaue. Da arbeitet man fĂŒr Kunden schöne Instagram Feeds und Contentstrategien aus und fĂŒr das eigene Social Media-Schuhwerk ist dann nie Zeit. Uff ja. Gute (Eigen-)Werbung geht anders.

Wie sieht ein cooler Agenturaccount aus?

So scheint es ĂŒbrigens vielen Agenturen zu gehen: Ich hab auf der Suche nach Inspiration quasi ALLE recherchiert und nur wenig coole AnsĂ€tze gesehen, die ĂŒber „das ist unsere Kaffeemaschine“ oder „hier unsere neuen Azubis“ hinausgehen. Oder mehr oder weniger hilfreiche Tipps und News, teilweise (ich gestehe) auch von meinem ROOM 707 Account so gehandhabt. Man verfĂ€llt dann in so nen ekligen Meta-Modus, in dem man auf Social Media ĂŒber Social Media philosophiert. Das mag vielleicht fĂŒr Coaches und Experten ein Gewinn- und Kunden-bringender Weg sein, fĂŒr mich hat sich das null bewĂ€hrt, machte keinen Spaß und hab ich auch keinen Bock mehr drauf.

 

Vor ein paar Monaten dachte ich dann, ich hĂ€tte die beste Contentidee ever: Kato hat mich zwar gewarnt, aber ich wollte lieber selbst fĂŒhlen, als vorab hören. Sehenden Auges habe ich mich dann in das Facebook Ads ABC gestĂŒrzt. Und ja, ich hasse es, werde es aber noch irgendwie beenden. 😂

Ein neuer Plan muss her

Zwischenzeitlich gingen meine Überlegungen da hin, die Social Media KanĂ€le fĂŒr ROOM 707 einfach einzustellen. Aber nunja: Eine Social Media Agentur ohne Social Media KanĂ€le…? 😐 Ne, irgendwie geht das gar nicht. Ich als Kunde wĂŒrde da zumindest misstrauisch sein. Das ist also leider keine Option.

 

Also habe ich weitergegrĂŒbelt und an (den GrundzĂŒgen) einer eigenen Social Media Strategie gesessen. NatĂŒrlich kommen solche kreativen EinfĂ€lle genau zur stressigsten Zeit des Jahres: Q4 ist fĂŒr alle Marketingmenschen Hochkonjunktur und „Corona sei Dank“ kommen zusĂ€tzlich zu all den Weihnachts- und Black Friday-Kampagnen dieses Jahr auch noch alle verschobenen FrĂŒhjahrs- und Sommerkampagnen dazu. NAJA. Ich will mich keinesfalls beschweren. FĂŒr Ende November hab ich mir jedenfalls zusammen mit meiner Mitarbeiterin Valerie ĂŒberlegt, das wir uns Zeit fĂŒr ein paar interne Projekte nehmen – und ja, dazu gehören auch die ROOM 707 Social Media PlĂ€ne.

 

Wie der Posttitel vermuten lĂ€sst, werde ich hier StĂŒck fĂŒr StĂŒck berichten, wie wir dabei vorgehen werden. Vielleicht ist das ja fĂŒr den ein oder anderen spannend. Bevor es aber richtig losgehen kann, muss ich erst ein gewisses ABC beenden….

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